Über Denim Days und künftige Experimente

Letztes Wochenende waren wir bei Denim Days und hatten eine großartige Zeit. Ein großes Dankeschön an Lucien und Annmarie für die Unterstützung bei der Organisation. Und danke an Wouter vom Long John Denim Blog, der den Kontakt hergestellt hat.

Wir haben alte Bekannte wie Ruedi Karrer wiedergetroffen, und werfen Sie unbedingt auch einen Blick auf sein Jeans Museum. Außerdem haben wir viele neue Leute kennengelernt.

Denim Days ist Teil eines beeindruckenden Umfelds: Denim City und die House of Denim Foundation mitten in Amsterdam, in De Hallen. Die House of Denim Foundation ist eine bemerkenswerte Non-Profit-Organisation, die die Branche mit Bildung und Aufklärungsarbeit in Richtung einer saubereren Zukunft bewegt.

Zu Besuch bei Denim City & Jean School

Der Denim City Campus und die Jean School werden von Maßschneidermeister Jos. geleitet. Hier wird der Nachwuchs der Denim-Branche ausgebildet. Jos war so freundlich, uns alles ausführlich zu zeigen. Und das Talent, das wir dort gesehen haben, war wirklich beeindruckend.

Das Programm gibt jungen Talenten die Möglichkeit, tief in die Praxis der Branche einzutauchen. Max, eines dieser jungen Talente, konnte ein Praktikum bei Betty Smith und Momotaro Jeans in Tokio machen. Er durfte dort sogar Denimstoff von Hand weben.

Handwerk, Wash, Repair – Nerd-Ecke

Denim City ist ein Ort für Experimente mit Raw Denim ebenso wie mit gewaschenem Denim. Überall findet man Denim-Kunst. Wash Master Bowie hat selbst im Inkubatorprogramm angefangen und bringt heute vielen Unternehmen neue Techniken bei. Das Büro des Wash Masters sah eher wie ein Labor aus.

Jeans mit 20 Taschen. Fachsimpelei über Union-Special-Kettenstichmaschinen: in der Welt von Raw Denim ein zentrales Thema. Und Jos kann den besonderen je-ne-se-quois-Effekt offenbar sogar von Hand nachbilden ;)

Die exakte Farbabstimmung der Garne für unsichtbare Reparaturen ist auf einem ganz eigenen Niveau. @joshua.r4e wählt die Fäden so präzise, dass Risse einfach verschwinden. Außerdem lässt er auf Denim-Totes Kunstwerke entstehen – Muster, die erst mit der Zeit oder beim Waschen oder Ozonieren sichtbar werden. Wirklich beeindruckend.

Notizen aus den Alpen & zum Fading

Ruedi wandert in den Schweizer Alpen in Denim. Auf den Gletschern lässt die UV-Strahlung Denim schneller ausbleichen und ausbleichen, während Haut und Leder dabei nachdunkeln. Der Mann ist ein wandelndes Denim-Labor. Folgt ihm gern: @swissjeansfreak und schaut beim Jeans Museum vorbei.

Unsere Agenda: forschen, lernen, bauen

Wir haben noch ein weiteres Ziel. Wir suchen nach dem dichtesten und robustesten Denim, den es gibt. Gerade probieren wir aus und erforschen, wie sich Raw Denim in künftigen Projekten einsetzen lässt. Ein Hinweis in Richtung Japan: Für ein gemeinsames Projekt suchen wir einen Partner aus Japan für einen Rucksack mit sehr schwerem Denim im Faltteil oben am Rucksäcke. Wenn das auf euch zutrifft, ob Weberei, Marke oder Handwerker, schreibt uns.

@denimdaysfestival @denimcity_ams @houseofdenimfoundation @jackthedenimpoodel @swissjeansfreak @max_vanhaagen @jozefam_ @wallflower.clothing @joshua.r4e

So könnt ihr dranbleiben

Bleibt dran, und danke für die Präsentation, @jozefam_. Es ist wirklich inspirierend zu sehen, auf welchem Niveau Dinge entstehen können, wenn man mit echtem Fokus arbeitet. Das ist auch für unsere School of Leathercraft eine große Inspiration.

Herzliche Grüße,


Michael und das Team von Kasperi